Was ist tiergestütze Pädagogik?

Inklusion leben Hunde von Natur aus.

Die tiergestützte Pädagogik nutzt die positive und einmalige Wirkung der Tiere, Beziehungen zu Menschen aufzubauen. Diese Wirkung wird genutzt, um mit bewusst geplanten und zielorientierten pädagogischen Angeboten für Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie ältere Menschen mit kognitiven, sozial-emotionalen und/oder motorischen Einschränkungen, Verhaltensstörungen und Förderschwerpunkten zu fordern und zu fördern.

Tiergestützte Pädagogische Maßnahmen können auch präventiv, rehabilitativ und gesundheitsfördernd sein, denn sie bringen Lebensfreude und steigern das subjektive Wohlbefinden.

Mir ist wichtig, dass bei der tiergestützten Arbeit nicht alleine der Mensch mit all seinen Bedürfnissen, Stärken, Schwächen, Besonderheiten und Vielem mehr im Vordergrund steht, jedes Tier, in meiner Arbeit der Hund, hat das Recht, in gleichem Maße wertgeschätzt und geachtet zu werden.

Die Arbeit mit Mensch und Hund ist im höchsten maß inklusiv.

Hunde nehmen jeden Mensch so an, wie er/ist, mit all seinen Besonderheiten. Ein Hund wertet nicht, stellte keine Schwächen oder Schwierigkeiten fest, er freut sich, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die gut mit ihm umgehen und seine „Sprache“ verstehen und ihn akzeptieren.

Für mich bedeutet Inklusion genau das; gegenseitige Akzeptanz. Hunde haben ein besonderes Gespür für uns Menschen, uns zusehen, zuhören, zu verstehen und zu berühren. Sie agieren instinktiv, wertfrei und unvoreingenommen. Auf diese Weise geben sie uns das große Geschenk, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden, sie treten mit uns in Kontakt.