Der Mensch scheint instinktiv den Kontakt zu einem Lebewesen zu suchen, welches alleine duch sein Dasein auf ihn beruhigend, versöhnlich wirkt.

Therapie- und Begleitpädagogik

Was bieten wir?

Unsere tiergestützten pädagogischen Angebote basieren auf individuellen Fördernplänen oder auf der Basis konkreter Lern-und Entwicklungsziele. Wir holen den Menschen da ab, wo er steht, arbeiten mit den vorhandenen Ressourcen und Stärken des Menschen. Die Verbesserung der weniger gut ausgebildeten Fähigkeiten, insbesondere im sozialen und emotionalen Bereich ist unser Ziel. Wir Fordern und fördern die ganzheitliche Entwicklung des Menschen. Initiieren Lernprozesse, unterstützen, motivieren, stabilisieren und machen Mut, Neues zu erleben und zu lernen.

Ziele der tiergestützten Pädagogik

  • Steigerung des Wohlbefindens
  • Steigerung der Eigen-und Fremdwahrnehmung
  • Steigerung der Empathie
  • Ich-Stärkung
  • Sicherung der Lebensqualität und Teilhabe
  • Erweiterung von Sachwissen
  • Abbau von Unsicherheiten
  • Stärkung des Sozialen und Emotionalen Bereiches
  • Förderung von Inklusion
  • Alltagsintegrierte Sprachbildung
  • Akzeptieren von Regeln und Grenzen
  • Förderung der Handlungsplanung und Handlungsbereitschaft
  • Verminderung von Ängsten, Unsicherheiten und Stress
  • Verbesserung der Konzentration und Aufmerksamkeitsspanne

Wo ist Tierisches Erleben aktiv?

Tierisches Erleben ist dort aktiv, wo Menschen sind, die Hunde mögen oder Interesse an Hunden zeigen. Menschen auf der Suche nach Kontakt.

Hier einige Beispiele:

  • Kindertagesstätte/Familienzentren
  • Kinderheime
  • Altenwohnheime
  • Kurzzeitpflege Einrichtungen
  • Tagespflegestellen für Menschen mit psychischen Problemen
  • Schulen/ OGS
  • Einrichtungen der Freien Kinder- und Jugendhilfe
  • Einrichtungen des Jugendamtes
  • Private Haushalte
  • Psychosomatische Kliniken
  • Hospiz

Gerne unterstützen/begleiteten wir auch in Kooperation die Therapie von Logopäden, Ergotherapeuten, Frühförderung, Physiotherapeuten, Heilpädagogen, Sozialpädagogen, Psychotherapeuten.

Rollen des Hundes

In allen Wirkungskreisen übernimmt der Therapie- und Pädagogikbegleithund unterschiedliche Rollen:

  • Motivator
    • der Hund fordert auf
    • macht Mut
    • Selbstwirksamkeit wird erlebt und gespürt
    • Freude an Aktivitäten
  • Eisbrecher
    • der Hund bietet emotionale Unterstützung
    • versteht bedingungslos
  • Brückenbauer
    • Bindungsmuster der zwischenmenschlichen Kommunikation werden nicht auf Bindungsqualitäten zum Tier übertragen
    • Unterschiede und Gleichnisse mit dem Tier entdecken
    • Gefühlsspiegelung
  • Katalysator
    • Muskelentspannung
    • während des Hundekontaktes wird vermehrt Oxytocin (das Hormon ist unter anderem Zuständig für die allgemeine soziale Interaktion) und Cortisolspiegel (Stresshormon) ausgeschüttet
    • der Blutdruck sinkt
    • Hunde bieten die Möglichkeit des Perspektivwechsels

Planung ist wichtig

Die tiergestützte Intervention orientiert sich immer am Ziel, der Situation und den Gegebenheit vor Ort. Dies setzt eine professionelle Planung und Vorbereitung voraus. Hierbei gibt es unterschiedliche Wirkungskreise der Therapie-und Pädagogikbegleithunde:

  • die Anwesenheit
  • die Verhaltensweisen und
  • die Interaktion mit dem Tier.

Effekte durch Therapie- und Begleithunde

Therapie- und Pädagogikbegleithunde können

  • ermutigen und begeistern
  • Einsamkeit und Isolation aufheben
  • Trost spenden
  • Regelmäßige Tagesstrukturen fördern
  • Selbstwirksamkeit erlebbar machen
  • Eine positive Grundstimmung erzeugen
und sie werten nicht!

Alles Leben ist umgeben von Leben, welches leben will. Die Ehrfurcht vor dem Leben sollte Menschen, Tiere und Pflanzen gleichermaßen umfassen.

Interessiert?

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann nehmen Sie Konakt mit uns auf. Wir beantworten Ihnen gerne persönlich alle Ihre Fragen.