Das können Interventionen mit Hunden schaffen

von Tina Nosthoff20.11.2018

Der Brief eines jungen Mädchens..

Hier ist ein Brief von M., einem 15-jährigen Mädchen. M. hat, seit sie 12 Jahre alt ist, eine Essstörung. M. hatte gerade einen stationären Aufenthalt in einer Fachklink beendet, als sie mir in dem Brief schrieb, wie ein Besuch eines Therapie-und Pädagogikbegleithund unterstützen und helfen könnte.

Für Tina, Lotta, Pepe und Ida!

Was hätte mir geholfen oder würde einem helfen, wenn du mit einem Hund kommen würdest, gekommen wärst.

  • Ein Hund nimmt dich so wie du bist, egal wie du aussiehst oder was du gerade durch machst
  • Er leistet dir Gesellschaft und bleibt dir treu
  • Ein Hund ist ein wunderbarere Zuhörer der dich nicht verurteilt oder sagt, was du machen sollst
  • Es ist beruhigend einen Hund zu streicheln
  • Durch einen Hund bekommt man das Gefühl einer Aufgabe, denn man muss mit ihm rausgehen oder ihn füttern
  • Hunde freuen sich immer dich zu sehen
  • Hunde können mit dir fühlen und merken, wenn du traurig bist
  • Man beschäftigt oder konzentriert sich auf andere Sachen, wenn man mit dem Hund zusammen ist (Ablenkung, Man kommt auf andere Gedanken)
  • die gute Laune eines Hundes ist ansteckend und muntert einen selbst auf
  • ein Hund bringt Lebendigkeit, oder macht dein Leben lebendiger
  • und vieles mehr ...

Ich danke M. sehr für diesen Brief und ihre Worte. Mich hat der Brief sehr berührt und ich würde mich freuen, wenn andere junge Menschen diese tierische Erfahrung erleben könnten.